Stellungnahme zu reißerischen Berichten diverser selbsternannter Anlegerschutzanwälte



     

1. Zu Ihrer Kapitalanlage bei uns
Sie möchten doch sicherlich, dass wir Ihre Anlage gut verwalten und wir können Ihnen versichern, dass wir kein Geld 'verbrannt' haben. Entsprechende Internetberichte sind jedoch ausgelegt auf Mandantenfang, von sogenannten Anlegerschutzanwälten, die sich durch Verunsicherung, Mandanten sichern wollen. Da es mittlerweile nur noch wenige Fonds- und Beteiligungsgesellschaften gibt, gehen die Mandantenzahlen zurück. Wir sind eine der wenigen Gesellschaften die noch auf dem Markt sind - dies spricht sicherlich nicht gegen uns. Deshalb versuchen diese 'Anlegerschutzanwälte' alles, um Anleger zu verunsichern und dadurch neue Mandate zu gewinnen.

Wir möchten deshalb zu den Vorwürfen kurz Stellung nehmen:
In manchen Berichten wurde behauptet, dass wir die komplette Zeichnungssumme von einem 50 Millionen EUR- Fonds verbrannt hätten.
Die Zeichnungssumme von 50 Millionen EUR entspricht jedoch nicht dem Anlagevermögen. Erst dann, wenn alle Anleger Ihre Einlagen vollständig einbezahlt haben - in einem Zeitraum von durchschnittlich 20 bis 30 Jahren - erst dann ist das Gesellschaftskapital der Fondsgesellschaft vollständig erreicht.

Hier ein Beispiel:
Viele unserer Anleger haben einen Ratensparvertrag, mit einer mtl. Rate von 105,00 €
bei einer Zeichnungssumme von z.B. 36.000,00 €. Nach 10 Jahren sind hier gerade einmal 6.300,00 € eingezahlt. Wie kann es dann sein - wie behauptet wird, dass das gesamte Gesellschaftskapital der Fondsgesellschaft 'verbrannt' sein soll, wenn noch nicht einmal 20 % der Zeichnungssumme einbezahlt wurde.

Wir versichern, dass wir gewissenhaft, sowie korrekt entsprechend den gesellschaftsvertraglichen Regelungen, sowie den Gesellschafterbeschlüssen die Investitionen durchgeführt haben und dies auch zukünftig werden.

Es entspricht also nicht der Wahrheit, dass die Anlegergelder 'weg' sind. Wir haben 2/3 der Zeichnungssummen noch gar nicht erhalten.

2.Noch einmal zu Ihrer Anlage:
Die Investitionen fließen in eine Liechtensteinische Lebensversicherungspolice.
Die jährlich entstehenden Gewinne werden in der Lebensversicherungspolice gesammelt und erhöhen den Wert der Police, die die Fondsgesellschaft erworben hat.
Auf Ebene der Lebensversicherungspolice wird das dort durch die Fondsgesellschaft investierte Kapital in Garantieprodukte investiert, die zum Laufzeitende bankgarantiert die Rückzahlung gewährleisten oder wie jetzt neu entschieden, in werthaltige Immobilien.

Die Gewinne aus diesem Bereich, werden wie bei einer üblichen deutschen Kapitallebensversicherung erst bei Ablauf nach z.B. 25 oder 30 Jahren, versteuert. Solange bleiben die bis dahin erzielten Gewinne in den Lebensversicherungen angelegt und brauchen nicht versteuert werden, was den Vorteil hat, dass die Gelder der Gesellschaft länger zur Verfügung stehen und damit tendenziell höhere Gewinne erzielt werden können ('Zinseszinseffekt').
Wegen des deutschen handelsrechtlichen Realisationsprinzips dürfen allerdings nicht realisierte Gewinne, die über die Anschaffungskosten für die Policen hinausgehen, erst am Ende der Laufzeit bei Ablauf (= Realisation) ausgewiesen werden. Sofern keine (Teil-)Rückkäufe während der Laufzeit vorgenommen werden, werden auch keine 'jährlichen' Gewinne ausgewiesen.
Zum 31.12.2014 stehen unsere Anlagen zwischen 98% und 121% der Anschaffungskosten. Die Gelder sind keineswegs 'verbrannt'. Wir legen als Beispiel die aktuellen Zahlen der verschiedenen Policen bei, die wir in Ihrem Auftrag für Ihre Anlage abgeschlossen haben. Sie werden daraus ersehen, dass die Gelder vorhanden und nicht verbrannt sind. Natürlich ist es im Markt üblich, dass eine Aktie schwankt und sich nach oben oder unten bewegt - die Investitionen liegen nun jedoch stets annähernd der 100 % -Grenze. Bei den meisten Versicherungen sind wir sogar gut im Plus.

Da der Fonds auch verwaltet werden muss und Steuerberatung und Anwälte bezahlt werden müssen entstehen während der Laufzeit der Kapitallebensversicherung Kosten, während Gewinne erst am Ende der Laufzeit ausgewiesen werden.

Zusammenfassend ist also festzustellen:
Punkt 1 - die Zeichnungssummen sind nicht identisch mit den erhaltenen Beträgen,
da die überwiegende Zahlungsweise der Anleger ratierlich - in monatlichen Teilbeiträgen - erfolgt

Punkt 2 - die Gelder sind nicht 'verbrannt'.

Punkt 3 - Gewinne aus den Lebensversicherungen werden erst im Zeitpunkt des Ablaufs bzw. bei vorzeitigem Teilrückkauf realisiert und dürfen aufgrund der handelsrechtlichen Vorschriften keinesfalls früher ausgewiesen werden. Dies hat enorme Liquiditätsvorteile für die Gesellschaft (bzw. die Gesellschafter), da bis zum Realisationszeitpunkt keine Steuern auf die Gewinne zu entrichten sind und die Anlagen länger für die Gesellschafter arbeiten können. Im Gegensatz dazu müssen aufgrund handelsrechtlicher Vorschriften Aufwendungen grundsätzlich bereits zu dem Zeitpunkt ausgewiesen werden, zu dem sie entstanden sind.

Sollten Sie also durch Internetberichte verunsichert werden, sollten Sie sich an uns wenden und wir werden Ihre Fragen gerne beantworten.

Einige 'Anlegerschutzanwälte' machen sich jedoch die oben bereits genannte Situation zunutze und es sollte hinterfragt werden, welche Ambitionen diese Rechtsanwälte verfolgen, durch Verunsicherung mittels reißerischer und recht eigenwilliger Darstellung von Halbwahrheiten.

Auch sollten Sie sich über sog. Anlegerschutzanwälte informieren und vorhandene Berichte lesen. Es wird auch die Frage aufgeworfen, wie die Geschäftsführung noch ruhig schlafen könne und es wird somit suggeriert, dass möglicherweise die Gelder durch das Unternehmen unterschlagen werden oder wurden, ohne dies aber beim Namen zu nennen.
Die Möglichkeit zur Beurteilung der Inhalte ist zwar jedem selbst überlassen, jedoch entstehen durch diese reißerischen Behauptungen, die nur der Mandantenakquise dienen, Verunsicherungen.

4. Bitte lesen Sie auch jene Artikel, die die Methoden der Anlegerschutzanwälte beschreiben:

Gegenwärtig wird die Möglichkeit geprüft in München in absoluten Exklusivlagen mehrere Neubauwohnungen - die nach Expertenmeinung und auch unserer die momentan beste Anlageform sind - zu erwerben. Wir halten München für einen herausragenden Immobilienstandort für Wohnungen. Der Zuzug nach München ist ungebrochen. Gegenwärtig liegt das Bevölkerungswachstum Münchens bei 15.000 neu zuziehenden Einwohnern jährlich. Da nur ein vergleichsweise geringer Wohnungsneubau stattfindet sind weiter steigende Mieten zu erwarten, was künftig sowohl eine Wertsteigerung der Immobilien, wie auch eine konstante Einnahmensituation aus diesem Investitionsbereich erwarten lasst.

Wertbestätigungen: